# Sicherheit der Kaltluftinhalation – klinische und präklinische Evidenz

> Umfangreiche deutschsprachige Übersetzung des 39-Studien-Registers zur Kaltluftinhalation, einschließlich Asthma, Temperaturen, Teilnehmern, Expositionsdauer und beobachteter Sicherheitsereignisse.

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# Sicherheit der Kaltluftinhalation – klinische und präklinische Evidenz

Evidenz zur Atemwegssicherheit – überprüft am 23. August 2026. Kalte Luft wurde bereits von Tausenden Menschen in klinischen Forschungsstudien eingeatmet. Das liefert für AIRCHILL eine umfangreiche externe Grundlage zu kurzen, überwachten Expositionen, beweist jedoch nicht die Sicherheit längerer endotrachealer Beatmung mit Kaltluft bei schwerkranken Patienten. Das wichtigste bekannte akute Risiko ist Bronchokonstriktion bei empfindlichen Atemwegen; offene Fragen betreffen lang dauernde Exposition der unteren Atemwege, mukoziliäre Funktion, Sekrete und Notfallpatienten.

[39-Studien-Register](#studienregister) · [AIRCHILL-Evidenz](https://www.medicalcooling.com/de/evidence/) · [Studienplaner](https://www.medicalcooling.com/de/clinical-study-planner/)

## Bewertung der Sicherheit: Gute Kurzzeitdaten, vielversprechende Präklinik, Patientensicherheit noch offen

- 39 Studien: Peer-reviewte systematische Übersichtsarbeit 2026: Kaltluft-Provokation ohne Muster schwerwiegender unerwünschter Ereignisse durchführbar; in der Mehrzahl keine schweren Beschwerden berichtet.

- Mindestens 1.778 Teilnehmende: von MedicalCooling aus den in 39 Studien berichteten Teilnehmerzahlen abgeleitet, keine Zahl der Reviewautoren. Viele hatten mehrere Provokationen; somit war die Zahl einzelner Expositionen höher.

- 7.248 deutsche Schulkinder: in einer separaten Studie von Nicolai/von Mutius 1993 in Bayern untersucht. Diese Zahl darf nicht ohne Prüfung der Einzigartigkeit zu den 39 diagnostischen Studien hinzuaddiert werden.

- 0 AIRCHILL-Notfallpatienten: Bisher keine prospektiv untersuchte Gruppe kritisch kranker Notfallpatienten unter endotrachealer AIRCHILL-Kaltluftbeatmung. Klinische Sicherheit bleibt nachzuweisen.

### Was „keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse“ bedeutet

Das bedeutet nicht, dass kalte Luft physiologisch wirkungslos ist. Viele Studien verwendeten bewusst kalte trockene Luft, um Bronchokonstriktion auszulösen. Gemeldet wurden Husten, Dyspnoe, pfeifende Atmung, Engegefühl im Brustkorb, trockener Mund und gelegentlich starker Husten. Bei Asthma und EIB war ein Abfall des forcierten exspiratorischen Einsekundenvolumens (FEV₁) oft der beabsichtigte Endpunkt. Bronchospasmus und Atemwegswiderstand sind damit bekannte, überwachbare Risiken.

## Systematische Übersichtsarbeit 2026 als wichtigste Quelle

Marain und Kollegen durchsuchten 842 einzigartige Literaturdatensätze, prüften 79 Volltexte und schlossen 39 Kaltluftprovokationsstudien ein, davon 19 in eine Metaanalyse. In der eingeschlossenen Literatur berichteten 18 Studien keine Beeinflussung der Lungenfunktion gesunder Kontrollen, während 27 einen signifikanten Kaltlufteffekt bei Asthma fanden. Neun von zwölf direkten Vergleichen kalter Luft gegenüber Raumtemperatur ergaben stärkere Bronchokonstriktion bei Kälte.

Gesunde Atemwege: Bei kurzen Expositionen oft keine messbare Obstruktion; keine Aussage zur lang dauernden intubierten Beatmung. Empfindliche Atemwege: Bronchokonstriktion reproduzierbar. Typisches Protokoll: Der Review schlägt für eine standardisierte diagnostische Provokation ungefähr 4 Minuten bei −15 °C und oraler Ventilation über 60 % der maximalen freiwilligen Ventilation (MVV) vor.

Quelle: Marain NF et al., „Exploring the role of cold air in airway hyperresponsiveness and asthma diagnostic testing: a systematic review and meta-analysis“, European Respiratory Review, 2026. PROSPERO CRD42021290350.

## CLARINET als direkte Referenz für spätere Atemwegssicherheitsprüfung

Die prospektive Studie CLARINET, NCT07220928, untersuchte 60 Erwachsene – Gesunde und Menschen mit leichtem bis mittelschwerem Asthma – nach standardisierter eukapnischer Hyperventilation bei −15 °C. Primär ging es um Sicherheit und Durchführbarkeit, unter anderem mit FEV₁, Husten/Dyspnoe, kleinen Atemwegen, Sputum- und Blutentzündungsmarkern sowie Markern der epithelialen Integrität. Rekrutierung und Follow-up waren am 27. November 2024 abgeschlossen. Zum angegebenen Registerstand waren keine Ergebnisse eingestellt.

Relevanz: CLARINET misst nicht nur Spirometrie, sondern auch Epithel und Entzündungsbiologie. AIRCHILL kann Vorher-/Nachher-Lungenmechanik, Symptome/AE, Integritätsmarker, lokale Sputummarker und Vergleich gegen Raumtemperatur als Messkonzept übernehmen. Grenze: kurze spontane Atmung bei stabilen Erwachsenen, keine prolongierte intubierte Beatmung bewusstloser Notfallpatienten.

## Alle 39 Humanstudien aus dem Review 2026

Die Tabelle rekonstruiert sicherheitsrelevante Angaben aus den Studien- und Protokolltabellen des Reviews. NR heißt „im Übersichtsartikel nicht berichtet“, nicht „es trat kein unerwünschtes Ereignis auf“. MVV bedeutet maximale willkürliche Ventilation, FEV₁ das forcierte exspiratorische Volumen der ersten Sekunde.

StudieTeilnehmende / ErkrankungKälteexpositionDauerBerichtete Symptome / Sicherheitssignal

Millar 1965n=15 · 5 gesund, 10 mit Asthma−20 °C · normale Atmung7 min2 Personen: Atembeschwerden

Strauss 1977n=8 · belastungsinduziertes Asthma−8 bis −15 °Cmindestens ~3,4 minNR

Deal 1980n=80 · gesund, Heuschnupfen, Asthma−10 bis −20 °C · 60–65 L/minNR35 von 40 Patienten: Husten, Dyspnoe, Giemen

O’Byrne 1982n=26 · 2 gesund, 24 Asthma−18 °C · stufenweise Gasflusssteigerung bis MVV3 min je StufeBronchokonstriktion als Endpunkt

Higenbottam 1983n=14 · 7 gesund, 7 Asthma−20 °C · 15 × FEV₁1 minNR

Heaton 1983n=22 · 10 gesund, 12 AsthmaGesunde −22 bis −25 °C; Asthma −18 bis −20 °C3 minNR

Aquilina 1983n=23 · 12 gesund, 11 Asthma−10 °C · 70 % MVV3 minTrockener Mund

Weiss 1983n=27 · Asthma−14 bis −21 °C · stufenweise Ventilation4 minFEV₁-Abfall um 20 % als Schwelle

Heaton 1984n=49 · 13 gesund, 36 AsthmaGesunde −22 bis −25 °C; Asthma −18 bis −20 °C3 minAntwort der Atemwegsleitfähigkeit

Zach 1984n=41 · 18 gesund, 23 Asthma−10 bis −20 °C · 75 % MVV4 min1 Kind: Beschwerden bei Bronchokonstriktion

Hodgson 1984n=18 · 9 gesund, 9 Asthma−19,7 ± 2,6 °C · 36 L/min10 minNR

Tal 1984n=23 · 10 gesund, 13 Asthma−16 bis −18 °C · 15 × FEV₁4 minFEV₁-Abfall um 15 % als Schwelle

Galdès-Sebaldt 1985n=33 · 12 gesund, 21 AsthmaMedian −16 °C (−2 bis −24) · stufenweise Ventilation3 min je StufeKeine Symptome

Malo 1986n=12 · Asthma−20 ± 5 °C · verschiedene Ventilationsverfahren3 min je StufeFEV₁-Abfall um 20 % als Schwelle

Reisman 1987n=36 · 18 gesund, 18 Asthma−15 °C (−12 bis −20) · 25 × FEV₁4–5 minKeine Symptome

Tessier 1986n=20 · 7 gesund/früheres Asthma, 13 Asthma−20 ± 5 °C · steigender Gasfluss3 min je StufeFEV₁-Abfall um 10 % als Schwelle

Zach 1987n=17 · Asthma−10 °C (−8 bis −12) · 75 % MVV4 minNR

Farley 1988n=14 · 7 gesund, 7 Asthma−23,4 °C · 15/30/60 L/min3 min je StufeNR

Filuk 1989n=140 · Asthmaverdacht−17 bis −20 °C · 30 × FEV₁6 minSymptomatische Bronchokonstriktion bei einigen

Lemire 1989n=11 · Asthma−20 °C · stufenweiser Gasfluss3 min je StufeKeine Symptome

Eliasson 1992n=40 · 20 gesund, 20 belastungsinduzierte Bronchokonstriktion (EIB)−18 bis −26 °C · 80 % MVV5 minNR

Modl 1995n=28 · Asthma−10 °C · 75 % MVV4 minFEV₁-Abfall um 9 % als Schwelle

de Benedictis 1995n=17 · Asthma−15 °C (−12 bis −20) · 25 × FEV₁4–5 minKeine Symptome

Sinclair 1995n=100 · Asthma−5 bis −10 °C · Laufband4–6 min + 2 min SpitzenlastNR

Koskela 1995n=25 · 10 gesund, 15 Asthma−17,2 ± 0,6 °C · nasale Atemzüge mit Atemzugvolumen10 min1 Patient: starker Husten

Julià-Serdà 1996n=22 · 7 gesund, 15 Asthma−15 bis −20 °C · MVV4 minNR

Koskela 1997n=313 · 26 gesund, 113 Asthma, 174 symptomatisch ohne Asthmadiagnose−13,5 °C (−7,5 bis −17) · 21–25 × FEV₁3–4 minKeine Symptome

Carlsen 1998n=58 · Asthma/andere chronische Lungenerkrankung−20 °C · Laufband6 minNR

Nielsen 2000n=67 · 29 gesund, 38 Asthma−15 °C · ~1 L/min/kg4 minKeine Symptome

Koskela 2003n=47 · 10 gesund, 37 Asthma−14,6 bis −10,2 °C · 25 × FEV₁4 minNR

Evans 2005n=22 · wahrscheinliche EIB−1 °C · 85 % MVV6 minNR

Nielsen 2005n=40 · Asthma bei jüngeren Kindern−15 °C · ~1 L/min/kg4 minNR

Sylvester 2007n=20 · Asthma−15 °C · 24 × FEV₁4 minFEV₁-Abfall um 15 % als Schwelle

Sandsund 2007n=16 · 8 gesund, 8 Asthma−15 °C · Laufband, 55–60 % VO₂max30 minBelastungsbronchokonstriktion als Endpunkt

Naumov 2015n=123 · leichtes/mittelschweres persistierendes Asthma−20 °C · 60 % der maximalen Minutenventilation3 minFEV₁-Abfall um 10 % als Schwelle

Steinbacher 2017n=43 · Asthma in Remission−10 °C · 22,5 × FEV₁4 minFEV₁-Reaktion als Endpunkt

Dreßler 2019n=67 · Verdacht auf EIB, Kinder/Erwachsene2–4 °C · Laufband, 80–90 % maximale Herzfrequenz6–8 minFEV₁-Abfall um 10 % als Schwelle

Ahn 2022n=72 · pädiatrisches Asthma/andere Erkrankung0 °C · 25 × FEV₁4 minKeine unerwünschten Ereignisse

Chavoshian 2024n=29 · 23 Asthma, 6 gesund0/10/20 °C · Fahrradergometrie10 minAtemnot, Engegefühl der Brust oder Dyspnoe bei 22 Asthmapatienten verstärkt

Quelle für Fallzahlen, Temperatur, Ventilation, Dauer und Symptome: Marain et al., European Respiratory Review 2026, Tabellen 1–2. Die Summe von 1.778 ist eine eigene Berechnung aus diesen Zeilen. Einzelstudien können mehrere Provokationen pro Person umfassen.

## Zusätzliche Humandaten außerhalb der diagnostischen 39 Studien

### Nicolai/von Mutius 1993 – 7.248 Kinder

Im Rahmen eines bayerischen Asthma-Prävalenzprogramms wurde bei 7.248 Schulkindern im Alter von 9–11 Jahren eine Kaltluft-Hyperventilationsprovokation durchgeführt. Das war keine dedizierte Sicherheitsstudie. Ein fehlender Bericht schwerwiegender Ereignisse darf deshalb nicht als Nachweis, dass es keine gab, interpretiert werden. PMID 8464856.

### Fontanari 1997 / Le Merre 2003 – nasale Physiologie

Nasale kalte trockene Luft steigerte in einer kontrollierten Studie den Atemwegswiderstand bei Menschen mit und ohne Asthma. Eine andere Untersuchung bei neun gesunden Erwachsenen fand eine reflexartige Abnahme der tracheobronchialen Schleimhautdurchblutung ohne wesentliche Änderung der spezifischen Atemwegsleitfähigkeit. Diese Befunde betreffen physiologische Reaktionen, nicht direkt eine lange intubierte Exposition.

### Kälte und Belastung – epitheliärer Stress

Neuere Studien unter Kältebelastung oder rund 50-minütiger Kälteexposition zeigen bei Gesunden oft nur kleine akute Lungenfunktionsänderungen, aber teils erhöhte CC16-Werte und Symptome. AIRCHILL sollte daher epitheliäre Integritätsmarker erheben statt anzunehmen, dass normale Histologie alle Fragen beantwortet.

Wiederholte Provokationsstudien: Randomisierte Asthma-Arzneimittelstudien verwendeten wiederholt trockene Kaltluft zur Prüfung von Cromolyn, Beta-Agonisten, Leukotrien-/5-Lipoxygenase-Hemmung, Theophyllin und weiteren Wirkstoffen. Sie zeigen die Machbarkeit überwachter Provokation, untersuchten aber Bronchoprotektion und keine langfristige Toxizität; keine unabhängigen Sicherheitsbeweise für AIRCHILL.

## AIRCHILL-spezifische Daten: Längere Exposition der unteren Atemwege

Präklinik – −20 °C sechs Stunden endotracheal: In Schweineversuchen blieb die Lungenhistologie intakt; Perfusion unverändert, keine CT-Hinweise auf Ödem und stabile kardiorespiratorische Verhältnisse unter den getesteten Bedingungen. Dies ist die direkteste Evidenz zur Prolongation über den vorgesehenen Zugangsweg, jedoch ausschließlich Tierforschung.

Human-Machbarkeit – 11 gesunde Freiwillige: Projektunterlagen dokumentieren die Toleranz von Kaltluft bis −20 °C über bis zu zehn Minuten. Der publizierte/Kongress-Teildatensatz ist kleiner: zwei Freiwillige in drei Experimenten. Die vollständige Kohorte bleibt projektinterne Evidenz, bis alle Originaldaten unabhängig einzeln geprüft wurden.

Klinische Datenlücke: Bisher keine prospektive AIRCHILL-Notfallpatientenkohorte. Externe Literatur und Schweinedaten begründen eine stufenweise Sicherheitsprüfung, nicht die Aussage, AIRCHILL sei bei intubierten Notfallpatienten nachweislich sicher. [AIRCHILL-Evidenz](https://www.medicalcooling.com/de/evidence/) enthält Angaben zu BMBF-Bericht, Histologie, Perfusion und Thermometrie.

## Zilien und mukoziliäre Clearance als echte Evidenzlücke

Kalte Luft kann die Aktivität von Flimmerhärchen vorübergehend verlangsamen, Atemwegsoberflächen austrocknen, Schleim zähflüssiger machen und die mukoziliäre Clearance mindern. Allgemeine Regenerationsforschung zeigt, dass nach Epithelschäden neue zilientragende Zellen aus Basal- und sekretorischen Vorläuferzellen entstehen können. Spezifische humane Kälte-Regenerationsstudien sind jedoch rar. Daher muss AIRCHILL Mukoziliarkontrolle und Sekretmanagement direkt prüfen; allgemeine Lungenhistologie reicht nicht.

- Akute Funktion: Atemwegswiderstand/Compliance, Spitzen-/Plateaudruck, Gasaustausch, Sekretmenge/-viskosität, Absaugaufwand und Bronchospasmus.
- Epithel: CC16 und andere Integritätsmarker, Entzündung, optional Sputum/BAL und medizinisch gerechtfertigte Bronchoskopie in früher Mechanistikgruppe.
- Mukoziliar: Vorab definierter Clearance-/Zilienfunktionsendpunkt, bevor von unveränderter Clearance nach lang dauernder Kühlung gesprochen werden darf.

## Wie belastbar sind die Sicherheitsdaten heute?

SicherheitsfrageVorhandene EvidenzBewertung

Können Menschen unter Aufsicht für wenige Minuten sehr kalte Luft einatmen?39-Studien-Review, zusätzliche große Kohorten und wiederholte ProvokationstestsUmfangreich / stark

Welches akute Atemwegsrisiko ist am besten belegt?Konsistente Literatur zu Asthma/EIB: Bronchokonstriktion, Husten, Giemen und DyspnoeGut charakterisiert

Ist eine kurze Exposition für gesunde Atemwege harmlos?Überwiegend beruhigende Lungenfunktionsmessungen, aber wenig spezifische VerletzungsbiomarkerMittel

Löst Kaltluft akuten epithelialen Stress aus?CC16-/Entzündungssignale bei Belastung/längerer Kälte; CLARINET soll dies prospektiv prüfenBegrenzt bis mittel

Bleiben Zilien-/Mukoziliarfunktion erhalten?Indirekte physiologische/Regenerationsbelege, wenig direkte Humandaten zu KaltluftBegrenzt

Ist eine 6-stündige −20-°C-Beatmung der unteren Atemwege sicher?AIRCHILL-Schweinemodell: Histologie, Perfusion, CT über sechs StundenVielversprechende Präklinik

Ist AIRCHILL sicher bei intubierten Notfallpatienten?Noch keine direkte prospektive klinische AIRCHILL-KohorteNicht festgestellt

Zwischenergebnis: Es ist falsch zu behaupten, Kaltluft sei beim Menschen kaum erforscht. Es gibt Jahrzehnte Humanexpositionsdaten und einen systematischen Review ohne auffälliges Muster schwerwiegender Ereignisse. Am stärksten ist jedoch die Evidenz für kurze diagnostische Tests und am schwächsten genau dort, wo AIRCHILL abweicht: lang dauernde kontrollierte Kaltluftzufuhr in unteren Atemwegen schwerkranker intubierter Personen. Deshalb gehört vor dem neurologischen Outcome-Claim eine eigene Studienphase zu Atemwegssicherheit und Geräteleistung.

## Quellenpolitik und Grenzen des Registers

Erfasst sind alle 39 Studien der peer-reviewten Übersichtsarbeit 2026, das große bayerische Kinderprogramm, CLARINET-Registerdaten und ausgewählte mechanistische/epitheliale Studien. Nicht als unabhängiger Sicherheitsbeweis gelten alle pharmakologischen Arbeiten, die Kälte nur als Provokation nutzen, arbeitsmedizinische Einzelfälle oder allgemeine Winterexpositionen ohne isolierbare Inspirationsdosis. Spontan geatmete Diagnosetests lassen sich nicht ohne Kennzeichnung auf AIRCHILL endotracheal übertragen; sechs Stunden beim Schwein beweisen keine Sicherheit bei Notfallpatienten.

Schlüsselquellen: Marain NF et al., European Respiratory Review 2026; ClinicalTrials.gov NCT07220928 (CLARINET); Nicolai T et al., Pneumologie 1993, PMID 8464856; Hallstrand TS et al., ERS-Standard zu indirekten Atemwegsprovokationstests, Eur Respir J 2018; AIRCHILL-Evidenz und BMBF-Go-Bio-Abschlussbericht.

## Welche tiefste Inspirationsgastemperatur ist derzeit vertretbar?

Es gibt keine wissenschaftlich festgelegte einzelne sichere Untergrenze. Die Dosis hängt von Temperatur, absoluter Feuchte, Minutenventilation/Gasfluss, Dauer, Zugangsweg und individueller Empfindlichkeit ab. Die kälteste identifizierte kontrollierte Humanexposition lag ungefähr bei −40 °C für zehn Minuten bei gesunden belasteten Erwachsenen, untersuchte aber Wärme-/Wasseraustausch, keine Epithel- oder Zilienverletzung. Es handelt sich um eine beobachtete Exposition, nicht um einen Sicherheitsgrenzwert.

ExpositionPopulation / RouteBeobachtungBedeutung für AIRCHILL

−40 °C · 10 min8 gesunde Erwachsene, trockene Luft, Belastung bei 80 % der vorhergesagten VO₂maxKühlung der oberen Speiseröhre zeigte Überlastung der Konditionierungsfähigkeit oberer Atemwege; Wärme-/Wasseraustausch verlagerte sich weiter nach distal. Keine epithelialen/Zilienverletzungs-Endpunkte erhoben.Nur Expositionspräzedenz, kein Sicherheitsbeweis für prolongierte Intubation.

−35 °C · 10 min6 Gesunde, Ruhe und Belastung bis ~75 % VO₂maxKeine der Kälteinhalation zugeschriebenen Beschwerden; Sauerstoffaufnahme, Frequenz und Rektaltemperatur nicht wesentlich verändert; sehr kleine Physiologiestudie.Hinweis auf kurze Verträglichkeit am Menschen.

−23 °C · ~2 h8 gesunde Nichtraucher, leichte intermittierende ArbeitKontrollierter Crossover-Versuch mit mehr Entzündungszellen in Lavage der unteren Atemwege nach Kälte.Warnsignal längerer Exposition; Dauer und Atemwegswasserverlust auch oberhalb von −30 °C wichtig.

−15 °C · 50 min29 Gesunde, Ruhe gegenüber starker BelastungGeringe FEV₁-Änderungen, epitheliäre Stresssignale; starke Belastung erhöhte CC16, IL-8 und Beschwerden der unteren Atemwege.Dosisinteraktion: hohe Ventilation verstärkt epitheliären Stress.

−20 °C · 6 hAIRCHILL-Schweinemodell, endotracheale BeatmungIntakte Histologie, keine relevante Perfusionsänderung, kein CT-Lungenödem, stabiler Kreislauf/Atmung unter Testbedingungen.Wichtigste routenrelevante Prolongationsdaten, aber präklinisch und kein Human-Sicherheitsbeleg.

Vorläufige AIRCHILL-Entwicklungsentscheidung – ANNAHME, keine biologische Schwelle: −20 °C als untersten vorläufigen Sollwert der ersten klinischen Produktgeneration verwenden; Humaneskalation wärmer beginnen (z. B. −10 → −15 → −20 °C), jeden weiteren Schritt erst nach vorher festgelegter Prüfung von Atemwegen, Epithel, Mukoziliarsystem, Lunge und Hämodynamik. −25 °C wäre zunächst eine neue präklinische Dosisstufe; −30 bis −40 °C bleibt reine Forschungszone, bis längere routenspezifische Sicherheitsdaten existieren. −20 °C ist gewählt, weil dort die beste produktspezifische verlängerte endotracheale Präklinik besteht, nicht weil −21 °C bekannt schädlich wäre.

### Dosisvariable 1 – Temperatur am Patienten

Geräteausgang, Y-Stück und während Forschung die distale Leitung/Endotrachealtubus-Temperatur aufzeichnen. Der Kompressor-Sollwert ist nicht die tatsächlich vom Patienten erhaltene Temperatur.

### Dosisvariable 2 – Wasserverlust und Feuchte

Absolute Feuchte messen und experimentell von Temperatur getrennt untersuchen. Trockenheit kann selbst belastungsinduzierten Bronchospasmus auslösen; kalt und trocken dürfen nicht als dieselbe Variable gelten.

### Dosisvariable 3 – Ventilation × Dauer

Minutenventilation, inspiratorischer Spitzenfluss und kumulative Dauer bestimmen, wie viel Wärme und Wasser Atemwege austauschen müssen.

Quellen: Jaeger JJ et al., Med Sci Sports Exerc 1980;12:365–369 (−40 °C); Hartung GH et al., Aviat Space Environ Med 1980;51:591–594 (−35 °C); Eklund LM et al., Eur J Appl Physiol 2022;122:2533–2544 (−15 °C, 50 min); AIRCHILL BMBF Go-Bio 031A530, sechs Stunden −20 °C beim Schwein.

## Studien- und Registerbeobachtung vom 23. August 2026

CLARINET – abgeschlossen, noch ohne eingestellte Ergebnisse: NCT07220928, KU Leuven, 60 gesunde bzw. leicht/mittelschwer asthmakranke Erwachsene. Raumtemperatur-EVH gegenüber −15 °C, FEV₁, Beschwerden, kleine Atemwege, Sputum-/Blutentzündung und epitheliale Integrität. Abschluss 27. November 2024, zum damaligen Registerstand ohne Ergebnisse. [Register öffnen](https://clinicaltrials.gov/study/NCT07220928).

CLARINET2 – geplant, Register nicht verifiziert: Im CLARINET-Register als Folgestudie erwähnt; am 23. August 2026 keine separate öffentliche Registrierung bestätigt. Deshalb weder „laufend“ noch „registriert“ behaupten.

AIRCHILL-Notfallpatientenstudie – Datenlücke: Zu diesem Stand noch keine prospektive AIRCHILL-Notfallstudie registriert. Externe Studien dienen der Auswahl von Sicherheitsendpunkten zu Temperatur, Feuchte, Atemwegen und Kreislauf, nicht einem produktspezifischen Sicherheitssiegel.

## Wintersport: Wiederholte Exposition und hohe Ventilation

Sportler atmen spontan, meist sehr schnell und oft durch den Mund – über Monate oder Jahre. Diese Literatur ist kein direkter AIRCHILL-Nachweis, liefert aber Hinweise darauf, welche Atemwegsschädigungsmechanismen bei wiederholter Kombination aus Kälte, Trockenheit und hohem Gasfluss wichtig werden.

EvidenzquelleWichtigster BefundFolge für AIRCHILL

Mäki-Heikkilä et al. 2020 · Review/Metaanalyse, 30 StudienÄrztlich diagnostiziertes Asthma bei Cross-Country-Skifahrenden rund 21 % (95-%-KI 14–28 %), Nutzung von Asthmamedikation ~23 %. Bronchialbiopsien zeigen teilweise Entzündung auch bei Sportlern ohne Asthma.Kumulative Dosis zählt. Kurze Phase-I-Toleranz ersetzt kein Sicherheitsprogramm zu Dauer und Wiederholung.

Systematischer Review 2025 · 50 Studien, Langlauf/EishockeyWiederholtes Training/Wettkämpfe mit verändertem Immunprofil und überwiegend neutrophiler bzw. gemischter neutrophil-eosinophiler Entzündung statt nur klassisch allergischer Eosinophilie.Entzündungsphänotyp messen, z. B. Differenzialzellzahlen/Sputum, statt annehmen.

Frischhut et al. 2020 · randomisiertes Crossover, −20 °C, WintersportOhne Wärme-/Feuchtigkeitsaustauscher (HME) fielen FVC und FEV₁ nach Belastung am stärksten und Beschwerden waren häufiger; HME verminderte Änderungen.Wärme- und Feuchterückgewinnung ist ein kausaler Faktor; Feuchte und Wasserverlust zusammen mit Temperatur messen.

Eklund et al. 2022 · HME-Crossover, −15 °C, 23 trainierte GesundeHME reduzierte den FEV₁-Abfall nach Belastung und verringerte die CC16-Anstiegsrate im Plasma von +121 % ohne HME auf +27 % mit HME, bei weniger Beschwerden.Starkes mechanistisches Signal: Rückgabe von Wärme und Feuchte vermindert epithelialen Stress bei gleicher Außentemperatur.

Langzeit-−15-°C-Studie · ISRCTN1397775830 gegenüber 90 min mäßige Belastung: wenig allgemeiner Lungenfunktionsabfall, aber CC16-Anstieg in beiden Gruppen, nach 90 min stärkere Leukozytenumverteilung; Atopiker zeigten stärkere periphere Atemwegs-/Symptomreaktionen.Individuelle Empfindlichkeit moduliert Dosis-Wirkung. Asthma/EIB/Atopie in frühen Humanarbeiten ausschließen oder stratifizieren.

Entwicklungsfolge: Wintersportdaten stützen einen begrenzten −20-°C-Ersteinsatzbereich und zeigen, dass Temperatur allein unzureichend ist. AIRCHILL sollte eine tatsächliche „Atemwegsdosis-Hülle“ aus Temperatur, absoluter Feuchte, Minutenventilation/Flow, Dauer und Wiederholung festlegen. Wenn wärmeres/feuchteres Gas beinahe gleich gut Wärme abführt, aber mit weniger CC16, Bronchokonstriktion oder Mukoziliarschädigung einhergeht, ist diese Einstellung vorzuziehen.

Quellen: Mäki-Heikkilä et al., Sports Med 2020; Systematic Review 2025; Frischhut et al. 2020; Eklund/HME 2022; ISRCTN13977758.

## Ergänzende Wintersportstudien aus Vorwärts-/Rückwärtssuche

Besonders aufschlussreich sind Längsschnittdaten zur Entzündung, widersprüchliche Provokationstests, Biomarker und Remodeling sowie Gegenbeispiele aus der Allgemeinbevölkerung.

StudieDesign / PopulationHauptergebnisRelevanz für AIRCHILL

Kennedy et al. 2016 · PMID 26283581Longitudinale Studie mit 18 Elite-Langläuferinnen über ein Wettkampf-/TrainingsjahrSputum-Eosinophile/Lymphozyten und Hustenbelastung nahmen vom Vorsaisonzeitpunkt bis Winter zu; Zellzahländerung korrelierte stark mit Trainingsstunden.Wiederholte Dosis und Trainingsvolumen können zählen, auch wenn Einzelkälte toleriert wird.

Sue-Chu et al. 2010 · PMID 2046025758 Elite-Langläufer; Methacholin, AMP, Mannitol, EVH und Feldbelastung43 % mit bronchialer Hyperreagibilität auf mindestens einen Stimulus; Tests unterschieden sich stark, viele Betroffene waren asymptomatisch.Ein Test reicht nicht: Mechanik, Symptome und Biomarker gemeinsam prüfen.

Stenfors 2010 · PMID 2070544246 Elite-LangläuferSelbstberichtete Beschwerden sagten objektive Hyperreagibilität nur schlecht voraus.Objektive Lungenendpunkte auch bei beschwerdefreien Personen nötig.

Stang et al. 2018 · PMID 29189668Leistungssport Langlauf/Schwimmen mit/ohne Asthma gegenüber NichtsportlernHyperreagibilität bei Sportlern mit und ohne Asthma; Sputum-IL-8 höher, aber klassische Zählung entzündlicher/epithelialer Zellen nicht eindeutig verändert.Hyperreagibilität, Entzündung und Epithelverletzung getrennt messen.

Bougault et al. 2022 · PMID 3492751041 Wintersportler/Schwimmer/Kontrollen, MMP-9/TIMP-1 in Serum/SputumKein einfacher Remodelingquotient sagt Lungenfunktion voraus; saisonale Änderungen und Zusammenhänge von Sputum-MMP-9 mit Methacholinreaktion und CC16/SP-D.Einzelne Remodelingmarker nicht überinterpretieren: Panel und zeitlichen Verlauf verwenden.

Kotaniemi et al. 2003 · PMID 12862178Bevölkerungsstudie, 1.497 Freizeit-LangläuferRegelmäßiger Freizeitskilanglauf war nicht signifikant mit höherem Asthma- oder Atemwegsbeschwerderisiko verbunden.Wichtiges Gegenbeispiel; Kälte/Freizeitsport allein reproduziert nicht Elite-Phänotyp.

Lumme et al. 2003 · PMID 1288246088 Elite-Eishockeyspieler und Kontrollen22 % Asthma, 24 % bronchiale Hyperreagibilität; Sputum-Neutrophile und Eosinophile deutlich höher als bei Kontrollen.Störfaktor Schadstoffe: Hallenluft verbindet Kälte mit Verbrennungs-/Feinstaubbelastung.

Aktualisierte kausale Einordnung: „Kälte beschädigt die Atemwege“ ist als pauschale Aussage zu grob. Wahrscheinlicher ist, dass hohe Ventilation ungenügend erwärmter/befeuchteter Luft, lange Wiederholung und sporttypische Schadstoffe/Anfälligkeit bronchiale Hyperreagibilität, Entzündungsphänotypen und Remodeling fördern. Freizeit-Kälte reproduziert dieses Risiko nicht durchgängig. Bei AIRCHILL sind Flow, Dauer, Gasreinheit, Sauerstoffanteil und potenziell Feuchte technisch kontrollierbar, müssen aber gemessen und begrenzt werden.

## Sportartenvergleich: Ausdauerbelastung und eingeatmete Umweltbedingungen

Der wichtigste Vergleich ist nicht Winter gegen Sommer, sondern anhaltend hohe Ventilation in belastender Atemluftumgebung gegenüber geringerer Ventilation. Skilanglauf ergänzt Kälte/Trockenheit, Schwimmen Chloramine, Straßenradfahren Feinstaub/Ozon/Allergene. Skispringen und Alpinski teilen die Kälte, aber nicht die lange hohe Ventilationslast und zeigen in der Olympiaüberwachung geringere Asthma-/Hyperreagibilitätsraten.

Sport / PopulationAsthma, Hyperreagibilität oder Störung unterer AtemwegeExpositionsmusterInterpretation für AIRCHILL

Alle Sportarten · Metaanalyse 2022, 64 Studien, 37.643 Sportler21,8 % Störung der unteren Atemwege; Elite-Ausdauer 25,1 %Gemischte Sportarten und VerfahrenHohe Trainingsventilation ist eigenständiges Grundrisiko; Kälteeffekt nur relativ dazu bewerten.

Wintersportarten29,5 % Störungen unterer Atemwege (Metaanalyse 2022)Hohe Ventilation + kalte/trockene LuftKälte und Trockenheit wichtige, nicht alleinige Einflussgrößen.

Wassersport39,9 % Störungen der unteren Atemwege (Metaanalyse 2022)Hohe Ventilation, Chloramine, feuchte SchwimmbadumgebungAuch ohne Kälte häufige Atemwegsstörung bei hoher Ventilation/Reizstoffen.

Olympischer Radsport~17 % Asthma/Hyperreagibilität in Olympia-ÜberwachungHohe Ventilation, Feinstaub/NOx/Ozon/Pollen, selten extreme KälteVergleich für Belastung/Schadstoffe ohne dominierende Kälte.

Professioneller Radsport · Medelli et al. 2006, n=2552 % mit Beschwerden und Methacholin-HyperreagibilitätElite-StraßenradsportKleine Teamstudie; Hyperreagibilität ist nicht identisch mit Asthma, zeigt aber starke Reaktivität ohne Wintersport.

Grand-Tour-Radsport · Allen et al. 2021, n=9Keine Prävalenzstudie; 7/9 symptomatischTour de France/Vuelta, je 3 WochenMittlerer FEV₁-Abfall ~0,27 L / 5,7 %; 8/9 mindestens einmal >200 mL Abfall. Kumulative Atemwegsbelastung.

Olympischer Triathlon~25 % Asthma/Hyperreagibilität in ÜberwachungsübersichtenSchwimmen + Radfahren + LaufenHohe olympische Rate; kumulative Umwelt- und Ventilationslast.

Olympisches Schwimmen~17 % Asthma/Hyperreagibilität, in manchen Kohorten höherHohe Ventilation + ChloramineWichtiger Vergleich für Epithelstress/Hyperreagibilität ohne Kälte.

Skilanglauf~17 % Olympiaüberwachung; breitere Langlaufreviews ~21–27 % ärztlich diagnostiziertes Asthma und teils höhere EIB-/BHR-KombinationHohe Ventilation + kalte/trockene LuftGeeigneter Kältevergleich bei wiederholter Exposition.

Eisschnelllauf~15 % Asthma/HyperreagibilitätKalte Hallenluft + hohe Ventilation, mögliche LuftschadstoffeMittlere Kälteexposition, weniger langer Outdoor-Verlauf als Langlauf.

Skispringen/AlpinDeutlich niedriger (~2–4 % in veröffentlichten Olympia-Zusammenfassungen)Kalte Luft, aber geringere anhaltende VentilationNatürliches Vergleichsexperiment: ähnliche Kälte mit geringerer Hyperpnoe, geringere Asthma-/Hyperreagibilitätsraten.

Folge für AIRCHILL: Minutenventilation, Feuchte, Dauer und Reinheit des Gases sind zusätzlich zur Temperatur primäre Expositionsvariablen. Quellen: Price et al. 2022 (Review/Metaanalyse); Fitch 2012 (Olympia-Asthma-/AHR-Übersicht); Medelli et al. 2006 (Radsport); Allen et al. 2021 (Grand Tours); Kippelen/Anderson (kritischer Review).

Die Quellenstände beziehen sich auf die englische Ausgangsseite mit Überprüfung vom 23. August 2026; sie wurden für diese Übersetzung nicht als neue Studienregisterabfrage aktualisiert. Vollständige Einzelnachweise und die ursprünglichen Studien-Links verbleiben im [englischen Register](https://www.medicalcooling.com/cold-air-safety/). Keine CE-Kennzeichnung oder FDA-Zulassung für AIRCHILL; klinischer Nutzen und Sicherheit bei Notfallpatienten sind nicht nachgewiesen.
